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Arbeitest Du noch? Oder: Hast Du schon einen Auftrag?

 

Def.: Eine Fata Morgana ist keine optische Täuschung oder eine visuelle Wahrnehmung, sondern ein Effekt, ein physikalisches Phänomen, der/das durch die Ablenkung des Lichts bei unterschiedlich temperierten Luftschichten entsteht.

 

WIE SOLL MAN DAS VERSTEHEN?

 

Soll das etwa meinen, dass, wenn es keine Täuschung ist, sondern ein physikalisches Phänomen, es dann realer ist?

 

 

Und was hieße das für unser restliches, reales Leben? Selbst wenn es ein physikalisches Phänomen wäre, wenn wir ab und zu mal ‚in der Luft hängen‘, was dann? Wenn wir dahinsegeln auf dem Lebensweg zu unserem angepeilten Ziel? Könnte es dann sein, dass, wenn wir in unterschiedlich temperierten Luftschichten unterwegs sind, wir längst abgehoben haben? Womöglich ohne es zu merken? Oder merken wir es und es fühlt sich sogar gut an? Aber wie landen wir unser Luftschiff jetzt wieder sicher? Auf Wasser kein Problem, aber wie landet man Schiffe auf Land?

 

 

UND WIE FINDEN WIR UNSEREN AUFTRAG?

 

  ANSELMS GRÜNS VORSCHLÄGE:

  • In der eigenen Kindheit nach den Lebensträumen suchen: Welchen Beruf wollte ich immer ergreifen? Was habe ich im Spielen von meinem wahren Selbst ausgedrückt? Wo war ich ganz eins mit mir? Wo war ich ganz ich selbst? Das innere Kind finden.
  • einen Tag lang meditieren
  • realistisch bleiben und sich mit seinem Charakter und falschen Zielen aussöhnen
  • neues Schauen üben und Denken prüfen
  • Wunder geschehen lassen und empfangen (Thomas von Aquin)
  • dankbar und ganz im Augenblick sein
  • Achtsamkeit im Sinne von Erwachen
  • Lebenslust und Genuss
  • sich selbst annehmen und selbst vergessen

OBJECTS IN THE MIRROR ARE CLOSER THAN THEY APPEAR

 

Wähle die Wünsche mit Bedacht, sie könnten in Erfüllung gehen! Was wäre, wenn alles genauso kommen würde, wie man es sich ersehnt hatte? Würden wir das Gewünschte, dann bei Erfüllung, auch tatsächlich noch so wollen? 1, 2, 3 Jahre, Weihnachten oder Radwechsel später? Hatten wir es uns wirklich reichlich überlegt, alle Kanten begutachtet und um die Ecke geschaut?

Und können wir das überhaupt: alles bedenken? Ist das Leben ein physikalisches Experiment in einer überschaubaren Gleichung? Aber mal angenommen, das Modell wäre das Leben, würde es sich auch gut anfühlen? Oder am Ende dann doch irgendwie leer oder – Gott bewahre - falsch? Nicht so, wie man es beim Wünschen eigentlich gemeint hatte, wie man es insgeheim erwartet hatte. Oder handelt es sich um eine optische Täuschung und erschienen einem die Wünsche näher, als man sie sich wünschte?